Lappland 2018Sarek Tour 2018. www.Lappland-trekking.de

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Lappland 2018

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Lappland-Trekking
Wandern im Sarek ist vor allem in der Gruppe ein grandioses Erlebnis.

Hej hej! Willkommen bei Lappland-Trekking, dem virtuellen Einstieg in die Schönheiten Lapplands. In erster Linie geht's hier um Trekking-Touren im Sarek Nationalpark oder seiner unmittelbaren Nachbarschaft im Norden Schwedens und Norwegens. Der Sarek Nationalpark selbst gilt mit seiner grandiosen hochalpinen Landschaft, mit unzähligen schroffen Gipfeln, tief eingeschnittenen Tälern, Gletschern, ungestümen Flüssen und dem wohl spektakulärsten Aussichtsberg Europas als "letzte Wildnis Europas". Damit keine falschen Erwartungen entstehen gleich etwas handfeste Realität: Das Prädikat "letzte Wildnis" hat letztlich auch dafür gesorgt, dass der Sarek längst entdeckt ist.

Viel Besuch in der kurzen Saison

Jährlich besuchen Tausende Wanderer den Nationalpark in der kurzen Sommersaison von Juli bis Ende Mitte September. In den letzten 20 Jahren ist es immer schwieriger geworden, einen Tag im Sarek zumindest ohne Sichtkontakt mit anderen Trekkern zu erleben. Da hilft auch die statistische Einwohnerdichte von 0 Einwohnern pro Quadratkilometer nichts. Wanderer werden da ja nicht gezählt. Wer also absolute Einsamkeit sucht, ist in anderen Regionen, zum Teil in direkter Nachbarschaft des Sarek, aber eben ohne den prestigeträchtigen Nationalparkstatus besser aufgehoben.

Keine Wege, keine Hütten

Wild ist der Sarek aber immer noch. Nur in den äußersten Randlagen tangieren wenige markierte Wanderwege den Park. Das gleiche gilt für Hütten, die dem Wanderer offen stehen. Wer im Sarek wandert, ist in erster Linie auf sich  selbst gestellt. Wer keine Trekking-Erfahrung im Hochgebirge hat, sollte auf keinen Fall ohne Führung losziehen. Auch dem geübten Wildnis-Freak mögen die Risiken im Sarek kalkulierbar erscheinen, tatsächlich aber besteht das Problem weniger in den Gefahren selbst als in der Schwierigkeit, Hilfe zu holen.

Es gibt im zentralen Sarek nur ein einziges Nottelefon (an der Mikkahütte), Handys funktionieren nicht. Dahinter steckt nichts anderes als die Absicht der schwedischen Nationalparkverwaltung, die Landschaft im Sarek möglichst unberührt zu lassen, um sie sowie die Pflanzen und Tiere zu schützen. (daher auch die Regeln im Fjäll). Deshalb wurde auf touristische Infrastruktur nahezu total verzichtet. Was nichts daran ändern konnte, dass es inzwischen im wilden Sarek kaum noch ein größeres Tal ohne zumindest einen wilden Trampelpfad gibt.

Gletscher prägen die Landschaft

Lappland-Trekking
Auch das gibt es: Wellness in der Wildnis Lapplands.

Dennoch: Der Sarek ist grandios. Die Region liegt etwa auf der Höhe des  Yukon-Gebietes in Alaska, was zur Folge hat, dass mitteleuropäische Maßstäbe nicht mehr gelten. Der Sommer ist extrem kurz und noch nicht einmal garantiert schneefrei, Gletscher prägten und prägen das Landschaftsbild, und wegen der Lage im hohen Norden entsprechen die höchsten Gipfel mit knapp 2100 Metern ungefähr dem, was der Bergfreund in den Alpen etwa bei 3500 Metern erwartet. Dahe ist es rasam einen Blick auf die unterschiedlichen Bedingungen der Jahreszeiten zu werfen. Rentierherden und Lappen (die sich selbst lieber Samen nennen) durchstreifen das Land, das irgendwie so gar nicht typisch europäisch erscheinen will.

 Wer's gesehen hat, kommt üblicherweise nicht mehr davon los. So geht's auch vielen, die bisher mit mir unterwegs waren. Was verbirgt sich dahinter? Nicht viel mehr als eine Gruppe von Freunden und Gleichgesinnten, die unter meiner Führung immer wieder mal dem Ruf des Nordens folgen, viel Spaß miteinander haben und auch die eine oder andere Herausforderung meistern. Sprich: Sich selbst, die Gruppe und eben die Wildnis erleben!

 

Lappland-Trekking im Rückblick

Diese Homepage beinhaltet meine eigenen Erlebnisse (und auch die meiner Mit-Reisenden), sie ist in erster Linie als Erfahrungsbericht und nicht als Richtschnur für eigene Unternehmungen zu verstehen. Auf gar keinen Fall ist sie aber als als Ersatz für eigene Erfahrungen des Lesers gedacht. Wie bereits erwähnt: Wer in den Sarek geht, ist auf sich selbst gestellt - und deshalb auch für sich selbst verantwortlich. Wer aber Anregungen sucht, für den dürften vor allem die bebilderten Tour-Tagebücher aus den jeweiligen Jahren interessant sein. Tipps für AnreiseVerpflegungAusrüstung und vieles mehr finden sich auf fast allen Seiten in Hülle und Fülle.

So, jetzt aber viel Spaß beim Schmökern und schauen!!!

Matthias Stolla im Januar 2018